Mooyo Utante

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Willkommen auf unserer Homepage
Mooyo Utante
"Möge das Leben sich ausdehnen".
Es ist ein kongolesischer (Luba-Volk) Gruß,
mit dem man sich das Leben in Fülle wünscht.
Der Verein "Mooyo Utante" wurde im September 2010 gegründet und hat 80 Mitglieder (Stand 31.7.2016). Er will auf die Situation unserer Brüder und Schwestern in der DR Kongo aufmerksam machen.
Durch Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie mit Erträgen aus Veranstaltungen möchte der Verein
dazu beitragen, dass mit finanzieller Unterstützung Projekte verwirklicht werden können in den Bereichen:
  • Schulbildung
  • Gesundheitswesen
  • Kampf gegen den Hunger.
Projektpartner ist der Verein Complexe Scolaire Budikadidi in der Kommune Mabondo / Tshikapa, DR Kongo.
Mooyo Utante verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke" gem. § 52 der Abgabenordnung.

Die finanzielle Unterstützung der Ziele des Vereins ist möglich mit Spenden auf das Vereinskonto
IBAN: DE46 5485 0010 1700 1631 48   
BIC: SOLADES1SUW
bei der Sparkasse Südliche Weinstraße in Landau
und/oder durch eine Mitgliedschaft mit einem
Jahresbeitrag von 15,00 € (Beitrittserklärung).

Gerne stellen wir eine Spendenbescheinigung aus.
Geben Sie dazu bitte Ihre vollständige Adresse an.
Vorsitzender
Pfarrer Dr. Constantin W.M. Panu
Helmbachstraße 158
D-76829 Landau
Tel: 06341 – 5590471
E-Mail:

Willkommen auf der Homepage des Vereins Mooyo Utante e.V. in Landau!
Der afrikanische Kontinent ist in seinen materiellen Möglichkeiten sehr reich. Er kennt aber eine große menschliche Armut. Die intellektuelle Armut ist noch deutlicher, weil seine Kinder, ohne ernste Bildung im Allgemeinen, nicht wissen, wie sie sich auf eigene Füße stellen sollen, indem sie ihre natürliche und soziale Umwelt zu ihren Gunsten verändern.
Man sagt so schön: „Die Afrikaner stehen mit den Füßen im Fluss und verdursten trotzdem, oder sie verhungern, während sie auf Tonnen Gold sitzen“. Woher kommt diese Passivität? Die Gründe liegen in den ca. fünf Jahrhunderten Sklavenhandel und den hundert Jahren Kolonisation, die sie in ihrem Bewusstsein tief destabilisiert haben. Sie glauben nur schwer an ihre eigenen Fähigkeiten. Im Gegenteil haben sie tief verinnerlicht, dass ihre Erlösung von draußen kommen muss.
Anders gesagt, diejenigen unter ihnen, denen diese dramatische Realität bewusst ist, müssen alles unternehmen, um die große Mehrheit der Mitbürger zum Bewusstsein zu bringen, dass die Afrikaner selbst ihre ersten Erlöser sind. Wo das gelingt, auch im Geringsten, hat der Traum schon begonnen, Wirklichkeit zu werden. Dies kann nur durch die Bildung und Ausbildung jeglicher Art gelingen.
Seit der Gründung des Schulzentrums Budikadidi im Jahr 1987 bemühen wir uns mit der Ausbildung für die Kinder und der Bildung der Erwachsenen dazu beizutragen, dass wir diesen Erwachsenen helfen, die von den Europäern zur Kolonialzeit verteufelten afrikanischen Werte (wie sie Gott, die Natur, den Menschen - Kind, Familie, Vorfahren - und die Beziehung untereinander verstehen) neu zu entdecken, darauf stolz zu sein und die Kinder zu selbstbewussten Bürgern zu erziehen.
Diese wichtige Arbeit leisten wir Afrikaner bzw. Kongolesen nicht alleine. Wir werden dabei von deutschen Schwestern und Brüdern, Christen und Nicht-Christen, unterstützt. Gemeinsam sind wir der Hoffnung, dass eine neue Beziehung zwischen Europäern und Afrikanern möglich ist, und dass in Afrika besonders im Kongo, eine neue Mentalität zur Veränderung ihrer Umwelt entstehen kann.

Von ihnen motiviert, konnte ich mutig und hoffnungsvoll 2010 den Verein Mooyo Utante gründen. Und wenn ich heute zurück blicke, was schon in so kurzer Zeit und von einer kleinen Gruppe mit wenigen Mitteln geleistet wurde – wie Sie in dieser Homepage erfahren können, bin ich sehr stolz und zuversichtlich, dass die kleine Öffnung, die gemacht worden ist, eines Tages ein großes Tor wird.
Ich wünsche mir, dass Sie sich auch ansprechen lassen, und mit Ihren Möglichkeiten mithelfen werden.





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